Kunst und Kultur

i n   u n d   a u s   d e m   L o t s en v i e r t e l

Aus dem Lotsenviertel stammt mehr Kunst als man allgemeinhin vermutet. Wussten Sie das die berühmten Mainzelmännchen aus dem Lotsenviertel in Cuxhaven stammen? Hier ist die "Geburtsstätte" von Jan Cux und Cuxi. Wir werden das Andenken an diese Geschichte auch auf dieser Seite vertiefen. Entdecken Sie unsere Künstler !

 

Kein anderer Kunstmaler ist im Bewusstsein der Öffentlichkeit mit seinem Werk derartig eng mit Cuxhaven verbunden wie Ernst Gock, geboren am 27. Februar 1869 im heutigen Lotsenviertel als jüngster von vier Söhnen.

Magda Roos wurde am 29. April 1920 im Lotsenviertel als jüngste von drei Schwestern geboren. Bereits im Alter von 17 Jahren studierte sie an der Kunst Akademie Lerchenfeld in Hamburg und wechselte Anfang der 40iger Jahre zur Akademie der bildenden Künste nach München.

 

Ali Albrand geboren1942 befuhr als junger Matrose die Weltmeere. Anschließend Kunststudium in Berlin in den 70er Jahren, Fachbereich Trickfilm. Seit 1972 arbeitet Ali Albrand selbständig im eigenen Atelier in Cuxhaven.

 


Ali Albrand

Eingehüllt in ein dichtes Netz aus Efeu, ist das kleine Haus in der Schillerstraße 30 möglicherweise eines der meist fotografierten Gebäude im Lotsenviertel. Was die meisten Besucher nicht wissen: hinter der über 100 Jahre alten Fassade beginnt, sorgfältig geschützt vor fremden Blicken, das Reich eines der bekanntesten deutschen Trickfilmzeichner.Joachim Albrand, von Freunden liebevoll Ali genannt, war über zwei Jahrzehnte Chefzeichner der ZDF- Mainzelmännchen, und hat sich hier inmitten seiner Heimatstadt Cuxhaven seine Burg eingerichtet. In den Jahren von 1972 - 2002 wurden in diesem Haus unendlich viele Werbespots, Trickfilme und Serien hergestellt. Der Künstler verstarb im Sommer 2014 in Cuxhaven.

Magda Roos

Magda Roos wurde am 29. April 1920 in Cuxhaven im Lotsenviertel, als jüngste von drei Schwestern geboren. Bereits im Alter von 17 Jahren studierte das junge Talent an der Kunstakademie Lerchenfeld in Hamburg und wechselte Anfang der 40er Jahre zur Akademie der bildenden Künste nach München.Aufgrund ihrer Scheidung kehrte sie in den Norden zurück, zuerst nach Hamburg, dann 1964 nach Cuxhaven. Nach Jahren intensiver Arbeit verstarb sie am 16. Juli 1976 in ihrer Heimatstadt.Die Künstlerin setzte sich vor allem die Darstellung des Menschen zum Ziel. Dies reflektiert sie in pointierten Gemälden ebenso wie mittels liniensouveräner Zeichnungen.In Ihrem Buch „FELOMA“ erzählt sie in Wort und Bild facettenreich und voll Poesie von ihrer Kindheit und Jugend im Lotsenviertel. Zusammen mit Kurt Moldenhauer ihrem Schwager kreierte sie den bekannten "Jan Cux" sowie "Cuxi". Eine Gedenktafel an ihrem Geburtshaus Schillerstraße 33 erinnert heute an die                                                   Künstlerin.

Mehr Informationen und mehr Kunst von Magda Roos, sowie das Cuxhaven Buch "FELOMA" gibt es hier: www.KCM-Verlag.de

Ernst Gock

Ernst Gock wurde nach seiner Schulzeit ab 1884 zum Maler, Anstreicher und Dekorationsmaler ausgebildet. Die Ausbildung bei der „Spandauer Maler-Innung“ erweiterte Gock mit einem zweijährigen Aufenthalt an der Gewerbeschule Köln. Ab 1890 wurde Gock an der Königlichen Kunstschule in Berlin zum Diplomzeichenlehrer ausgebildet.

Im fortgeschrittenen Alter von annähernd 35 Jahren hatte Gock im Herbst 1903 die lang ersehnte Zusage erhalten, an der Akademie in Berlin-Charlottenburg studieren zu dürfen. Als Gock am 7. November 1903 sein Studium aufgenommen hatte, stand er bereits zwischen der Generation der Impressionisten und der Generation der großen deutschen Avantgardisten. 

Im Alter von 41 Jahren war Gock nach Abschluss des Wintersemesters 1909/1910 in die kleinbürgerliche Idylle seiner Geburtsstadt Obgleich man seiner Malerei zunächst kritisch bis ablehnend gegenüberstand, sprachen seine zwischen 1910 und 1928 gegenständlich gemalten Motive die wenigen hier lebenden Kunstliebhaber durchaus an. Gock hatte impressionistische Farbenfreude stets als unverlierbaren Besitz und unerlässliches Mittel für die Darstellung seiner Kunst betrachtet. Ab der zweiten Hälfte der 1920er Jahre malte er kaum noch vor der Natur. Seine Bilder entstanden überwiegend im Atelier, denn fortan sollte die Farbe etwas Besonderes ausdrücken, dem Werk eine bestimmte Aussage verleihen. Der Künstler lieferte Kostproben für die Symbolsprache der Farben. Obgleich Gocks expressive Farbpalette der späten Jahre nicht vergleichbar ist mit seinem spätimpressionistischen Frühwerk, so ist das jedoch kein Gegensatz, sondern viel mehr eine Stufe seiner künstlerischen Entwicklung.

Gock ist Realist, Naturalist, Impressionist und Pointillist. Vornehmlich sein Spätwerk trägt zahlreiche expressive Züge. Ernst Gock, Cuxhavens große Künstlerpersönlichkeit, verstarb am 25. April 1957 und wurde auf dem Döser Friedhof beigesetzt. 

Interessantes...

Der neue Lotsenkompass, der Stadtteilführer für unser Quartier, ist da. Falls Sie ihn noch nicht haben, können Sie ihn in einem der vielen Hotels und  Geschäfte an denen er ausliegt abholen, oder hier ansehen

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Erhältich in der Schillerstraße bei der Stadtsparkasse oder im Online Shop